Meine Vision für Bern

Veröffentlicht von markus.heinzer am

So machen wir es in Bern:

Wir erledigen unsere Aufgaben.

Bern trägt Verantwortung für die Lebensqualität seiner Bewohnerinnen und Bewohner und für die Bewahrung der Umwelt. Sorgfältig und gewissenhaft setzen wir um, was heute möglich ist. Wir folgen dem guten Beispiel anderer. Wir haben die Mittel, den Willen und das Know-How dazu.

Wir gehen mutig voraus.

Wir nutzen unsere politischen Mehrheiten, um zukunftsgerichtete Projekte aufzugleisen. Die Stadt Bern wird zum Vorbild für andere. Sie ist nicht nur auf dem aktuellen Stand, sondern bei der Weiterentwicklung der sozialen und ökologischen Politik vorne mit dabei.

Wir nehmen andere mit.

Wir rot-grünen Städte leben eine Pionier-Rolle und nehmen Einfluss auf die kantonale, nationale und internationale Ebene. Dafür braucht es eine noch engere Zusammenarbeit mit anderen Städten und Agglomerationsgemeinden. Unsere positiven Erfahrungen und Projekte werden für andere anschlussfähig.

für gerechte Bildungschancen

In Bern werden alle Kinder in der Schule fit, um ihre Chancen zu ergreifen. Die Schulen fördern und fordern jedes Kind unabhängig seiner Herkunft. Die Stadtberner Schulen sind im Quartier verankert und mit anderen Institutionen vernetzt.

Dafür setze ich mich ein:

  • Analyse der Unterschiede zwischen den Schulkreisen und Schulen
  • Entwicklung von Massnahmen zur Stärkung der Chancengerechtigkeit in der Schule
  • Frühe Sprachförderung für alle
  • Unterstützung und Stärkung der Lehrerinnen und Lehrer
  • Starke und bezahlbare familienergänzende Kinderbetreuung
  • Vernetzung der Schule mit der Quartierbevölkerung, den Eltern und den lokalen Institutionen
  • Weitere Förderung und Verbreitung von Ganztagesschulen

für mehr Demokratie

Wir diskutieren offen über die Mitbestimmung aller Betroffenen in der Stadtpolitik. Wir setzen Projekte um, die noch mehr Menschen bestärken und animieren, sich einzubringen. Wir wirken der Ausgrenzung entgegen und schaffen eine integrierte, einschliessende Gesellschaft.

Dafür setze ich mich ein:

  • Stärkung der Stadtteil-Mitbestimmung (Quartierkommissionen weiterentwickeln, neue Strukturen/Instrumente)
  • Jugendliche ab 16 Jahren können abstimmen, wählen und gewählt werden.
  • Ausländerinnen und Ausländer, die in Bern wohnen, können mitbestimmen und sich erleichtert einbürgern lassen.
  • “Urban Citizenship” als politische Praxis der Solidarität und Teilhabe
  • Engere Zusammenarbeit mit den Agglomerationsgemeinden bis hin zur Fusion
  • Konstruktive und nachhaltige Eingemeindung der Burgergemeinde in die Stadt Bern

für echte Klimagerechtigkeit

Bern ist klimaneutral bis spätestens 2035. Wir setzen mutig Klimaschutz-Massnahmen um, aber nie auf dem Buckel von Benachteiligten. Im Gegenteil: Wir schützen diejenigen, die am meisten unter der Klima-Krise leiden werden. Wir sind kritisch gegenüber der allgemeinen Wachstums- und Markt-Ideologie.

Dafür setze ich mich ein:

  • Nachhaltigere Energieversorgung (Fernwärme, Plus-Energie-Gebäude)
  • Energie-Sanierungen ohne Mietzins-Erhöhung
  • Schutz der vulnerablen Personengruppen vor den Auswirkungen des Klimawandels
  • Ressourcenschonendes Verkehrsregime:
    • Velos und Fussgänger zuerst (auch in der Planung)
    • Keine Verbreiterung der Autobahnen rund um Bern
    • Stadtweit Tempo 30
  • Nachhaltige und soziale Beschaffung in der Stadtverwaltung
  • Gezielter Einsatz der Geldanlagen z. B. bei den Pensionskassen: Ausstieg aus den Fossilen.

Markus Heinzer, März 2020


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